Gastbeitrag: Die DACH Embassy oder warum ich ein DASHer wurde

2017 war ein komisches Jahr. Bitcoin stieg und stieg, aber ich wusste nicht warum. Streitereien und Feindseligkeit waren mittlerweile normal in der BTC Community. Segwit oder Big Blocks? Als würden Kinder auf dem Spielplatz mit Sand schmeißen und „Er hat angefangen!“ rufen. Das konnte nicht die einzige Methode sein um einen Konsens bei der wichtigsten Erfindung meines Lebens zu finden. Ich wand mich also ans Internet um Antworten zu finden. Da stolperte ich über Jans (@essra) Vortrag auf der Fintech Week Hamburg (https://www.youtube.com/watch?v=wUuqwJxGHPQ).

Als Kontext: Wer Privatsphäre beim Handel mit Kryptowährungen schätzte, war gezwungen Szenen aus „The Wire“ nachzustellen.

Jan stand einfach auf der Bühne und sagte ganz salopp, dass Kryptowährungen Banken obsolet machen würden. Kein Zucken oder Angstschweiß zu sehen, obwohl er vor einem Publikum stand, dass hauptsächlich aus dem traditionellen Finanzwesen kam. Ich war fasziniert.

Nach vielen Stunden des Lesens in Wikis und Foren, verließ ich meine Wohlfühlzone und stimmte einem persönlichem Treffen auf einem DASH Meetup zu.

Da war er, ganz entspannt und bescheiden verkündete er die Übel des Mindestreserve-Bankenwesens. Doch niemand räusperte sich peinlich berührt oder packte die Aluhüte aus.

Was war seine Motivation? Er hatte eine erfolgreiche Karriere im Marketing – die ließ er ohne Reue hinter sich. Die Regierung hat in seiner Kindheit nicht herumgepfuscht – er hat also keinen Grund gegen den Staat vorzugehen.

Warum also das Risiko eingehen?

„Weil ich mit meinem Leben etwas sinnvolles anfangen will.“

Da machte es „Klick“. Wenn der Typ seinen gut bezahlten Job an den Nagel hängt um für finanzielle Freiheit zu kämpfen, dann muss DASH die Antwort auf meine Fragen sein.

Es ist mittlerweile 2019 und Jan ist überall. Auf ARD, Podcasts und ständig in Interviews. Jugendliche und Pensionäre fragen mich ob ich von DASH gehört habe. Ich nicke als wäre ich Gandalf der Weise und zeige Ihnen den Weg nach Bruchtal. Menschen von Kryptowährungen zu überzeugen war nie einfacher.

Doch die deutsche Kultur unterliegt dem Geiz und der Angst vor dem Unbekannten, also nutzen nur wenige Kryptos als Währung. Ich stand also wieder vor der Wahl. Soll ich weiter darauf warten, dass die großen Firmen Kryptowährungen akzeptieren oder soll ich selber für Veränderung sorgen wie Jan?

Ich entschied mich für letzteres.

Vielen Dank Jan für deine Inspiration ein besserer Fürsprecher für Kryptowährungen und Unternehmer zu werden. Ich zähle auf dich, dass du DASH dieses Jahr noch bekannter in Deutschland machst!

 

Gastbeitrag von Lawrence, Inhaber von ShopinBit.de – Einkaufen von PC Hardware mit DASH leicht gemacht. Privat. Sicher. Einfach.